Über uns

Die Suttanta-Gemeinschaft praktiziert seit drei Jahren ursprünglichen Buddhismus mit dem ehemaligen Theravāda-Mönch Jinavaro. Suttanta bedeutet „Nur-Sutta“ und bezeichnet die Lehrredensammlung des Pālikanons. Suttantika praktizieren nur nach den ältesten Lehrüberlieferungen des Buddha und seiner ersten Schüler und kennen nur einen höchsten Lehrer: den Erhabenen selbst. Unsere Schwerpunkte sind Reflexion, Chanting, Sutta-Studium und Ānāpānasati-Meditation und vor allem gute Freundschaft. Suttanta ist eine moderne und offene Form des alten Buddhismus, die ihrer Überlieferung und Praxis treu bleibt und gleichzeitig diese für moderne Menschen zugänglich macht und Kontakte und Freunschaft mit anderen Traditionen pflegt. Neben der Einheit aller Buddhisten, sehen wir unsere globale Mitverantwortung und unterstützen neben Mönchen und Nonnen auch den Aufbau einer Welthungerhilfe, den deutschen Zweig von Buddhist Global Relief in Zusammenarbeit mit Bhante Bhikkhu Bodhi. Ebenso der Tierschutz und aufklärendes Engagement gegen Diskriminierung bzw. für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit steht im Blick unserer Praxis.

 

 

Wie läuft der Meditationsabend ab?

 

Wir kommen ohne zu reden oder Hände zu schütteln. Wer ankommt, verbeugt sich bei Eintritt und reiht sich dann in die Gehmeditation ein. Wenn der Gong erklingt, beginnt die Meditation im Stehen. Und wenn wieder der Gong erklingt, nehmen wir uns (nach Wunsch) entweder Sitzmatte und Kissen oder einen Hocker und meditieren den Rest der Zeit im Sitzen. Zum Schluss erklingt dreimal leise der Gong, wir verbeugen uns, räumen unseren Sitz auf und gehen leise ohne zu reden wieder nach Hause. Wer Erklärungen zur Meditation und Anleitungen wünscht, kann das vorher mit Jinavaro besprechen und entsprechend früher kommen. Angeleitete Meditationen findet ihr auch als Download auf unserer Media Seite.

Wie läuft der Kursabend ab?

Ankommensmeditation, Chanting mit Verbeugung, Tee, Sutta-Talk (ca. 60min), gemeinsame Widmung.

Was sollte ich mitbringen?

Bequeme Kleidung zum Sitzen, Offenheit und Neugierde.


Was ich sonst noch wissen sollte?

Wir sind kein offener Gesprächskreis, d.h. wir sind für jede*n offen, doch wer kommt, sollte alles genauso mitmachen wie wir und nach einer Schnupperphase entscheiden, ob sie/er dieser Sangha angehören möchte und dann regelmäßig kommen und verbindlich dazugehören. Wir sind davon überzeugt, dass ein*e Buddhist*in den Buddha, den Dhamma und eine Sangha braucht, die konkrete Gemeinschaft der Praktizierenden, und vor allem gute Freunschaft. 

Beitrag für Besucher: 10 Euro. Monatlicher Beitrag für regelmäßige Teilnehmer: 30 Euro. Für Schüler, Auszubildende und Studenten gibt es Ermäßigung!

Teilnehmer-Feedback:

 

Es ist schwer, so gute Erklärungen der Suttas im Internet zu finden. Ich habe wirklich nach jedem Treffen das Gefühl, ein bisschen weiter gekommen zu sein auf meinem Weg. Durch das Rahmenprogramm aus Chanting, Meditation und Teetrinken ist es aber keine rein intellektuelle Veranstaltung, sondern spricht mich auch auf vielen anderen Ebenen an. Ich freue mich, in der Suttanta-Gemeinschaft eine spirituelle Gemeinschaft gefunden zu haben.

Anke

 

Die Offenheit und das herzliche Miteinander innerhalb der Gruppe haben mich sofort beeindruckt und angezogen. In großer Dankbarkeit habe ich die gemeinsamen Stunden mit allen geteilt und den Dhamma als Geschenk angenommen. 

Hannah

 

Es ist schon drei Jahre her, als ich das erste Mal Jinavaro, der gerade von Thailand zurückgekommen war, mit vielen Fragen auf dem Herzen besucht hatte, um mehr über den Buddha und seinen Dhamma zu hören. Er sagte damals: „Du musst heute eine Stunde bleiben, wir meditieren. Eine Stunde! Und du darfst dich nicht bewegen.“ Irgendwie schaffte ich es und nach dieser Stunde wusste ich, dass ich etwas sehr wertvolles gefunden hatte. Das war für mich der erste Suttanta-Abend. Langsam ist eine Gruppe entstanden. Viele Menschen kamen und gingen, jetzt sind wir eine schöne Gemeinschaft von liebevollen, herzlichen Menschen geworden. Drei Jahre sind vergangen, Jinavaro ist ein bisschen lockerer geworden, die Begeisterung für den Dhamma ist aber geblieben. Nach eineinhalb Jahren Anapanasati-Kurs, ist nun der Majjhima Nikaya dran. Ich bewundere wie unermüdlich und großzügig Jinavaro die Vorträge vorbereitet, um den Dhamma des Buddhas für alle zugänglich zu machen.

Sīlananda

 

Seit geraumer Zeit lese ich über den Buddhismus. Vieles hat mich begeistert, immer habe ich zugestimmt und doch blieb stets eine gewisse Distanz bestehen – weil in mir oftmals die Frage mitschwang: „Worauf konkret bezieht sich diese oder jene Aussage? Ist die Quelle wirklich der Buddha? Oder hat hier jemand sein ganz privates „Buddha-Ding“ veröffentlicht?“ Hingegen im Suttanta-Kurs: Dort weiß ich, dass jede Aussage direkt auf den Buddha zurückzuführen ist. Die Gewissheit darüber, dass Jinavaro das Wissen seiner langjährigen Studien weiterträgt, statt eigene Interpretationen zu vermitteln, lässt mich viel unmittelbarer in die Lehre eintauchen. Und falls es ihm aufgrund der Tücken der Sprache einmal nicht möglich ist, ganz eindeutig aus dem Pali zu übersetzen, dann weist er darauf hin. So wissen wir immer, wie viel Jinavaro möglicherweise gerade aus den Zeilen Buddhas spricht. „Wir“ ist übrigens ein sehr angenehmer Kreis offener Menschen, die wirklich hinzulernen wollen. Dieser Kurs bringt tief empfundene Freude in mein Leben, die ich so bisher noch nicht kannte; zumindest nicht in dieser Qualität und Dauer. Vieles verändert sich. Ein sehr spannender Prozess.

Volker