Über uns

 "Sutta" bezeichnet eine ursprünglich mündlich-rezitierte Lehrrede des Buddha oder seiner ersten Schüler. "Suttanta" ist eine weitere Bezeichnung eines Sutta und bedeutet so etwas wie „Nur-Sutta“ oder Ende/Ziel/Zusammenfassung der Suttas und wird auch für die Bezeichnung der ganzen Lehrredensammlung des Pālikanons verwendet. Nach anderer Deutung bezeichnet Suttanta auch die Zusammenstellung kleinerer Suttas in längere oder mittellange Suttas. Suttantika praktizieren demnach nur nach den ältesten Lehrüberlieferungen des Buddha und seiner ersten Schüler und kennen nur einen höchsten Lehrer: den Erhabenen selbst.

 

 Die Suttanta-Gemeinschaft praktiziert seit vier Jahren ursprünglichen Buddhismus mit dem ehemaligen Theravāda-Mönch Jinavaro (Raimund Hopf). Die Schwerpunkte der Praxis sind Reflexion, Chanting, Sutta-Studium, Ānāpānasati-Meditation und vor allem gute Freundschaft. Suttanta möchte eine moderne und offene Form des alten Buddhismus sein, die der ältesten Überlieferung treu bleibt und diese gleichzeitig für heutige Menschen zugänglich macht und dabei Kontakte und Freundschaft mit anderen Traditionen pflegt. Neben der Einheit aller Buddhisten, Engagement und gesellschaftlicher Mitverantwortung steht der Tierschutz und Aufklärung gegen Diskriminierung bzw. für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit im Focus unserer Praxis. Besonders wichtig ist uns die Arbeit der Hilfsorganisation 'Mitgefühl in Aktion e.V.' sehr wichtig, dem deutschen Zweig von Buddhist Global Relief, die wir in Zusammenarbeit mit Bhante Bhikkhu Bodhi dieses Jahr ins Leben rufen konnten. 

Teilnehmer-Feedback:

 

Die Meditation gestern war einfach unbeschreiblich. Ich habe so eine Tiefe noch nie gefühlt. Ja, ich kann es immer noch nicht glauben, wie gut und toll die Meditation war. Wirklich unglaublich. Ich danke euch wirklich sehr für eure Unterstützung und Anleitung und freue mich auf ein weiteres Retreat, das ich kaum erwarten kann.

Saskia

 

Als ich nach fast zwei Jahren wieder die BGH besuchte, war ich angenehm überrascht, dass eine neue Gruppe, Suttanta, für das eingehende Kennenlernen der Suttas, aufgetaucht war. Die Suttas bilden ja die frühe Basis aller buddhistischen Schulen und sind daher von größter Bedeutung für unser Verständnis der Worte Buddhas und für deren Anwendung in unserer Praxis. Ich war sehr erfreut zu sehen, wie viele Leute interessiert waren und wie gut es von Jinavaro geleitet wurde, der die Suttas direkt aus der Pali-Quelle übersetzt. Wir haben über Majjhima Nikāya 37 gesprochen, und obwohl dieses Sutta auf den ersten Blick sehr einfach erscheint, enthüllte unsere Diskussion die zugrundeliegenden Tendenzen und Komplexitäten des Geistes, mit denen wir alle zu tun haben. Ich hoffe, dass die Suttanta-Gemeinschaft wächst und mehr Menschen anzieht, und dass ich eines Tages auch die Ehre haben werde, Jinavaros Übersetzungen auf unserer Website SuttaCentral zu veröffentlichen.

Mit viel Mettā,

 Ayya Vimala

 

Es ist schwer, so gute Erklärungen der Suttas im Internet zu finden. Ich habe wirklich nach jedem Treffen das Gefühl, ein bisschen weiter gekommen zu sein auf meinem Weg. Durch das Rahmenprogramm aus Chanting, Meditation und Teetrinken ist es aber keine rein intellektuelle Veranstaltung, sondern spricht mich auch auf vielen anderen Ebenen an. Ich freue mich, in der Suttanta-Gemeinschaft eine spirituelle Gemeinschaft gefunden zu haben.

Anke

 

Die Offenheit und das herzliche Miteinander innerhalb der Gruppe haben mich sofort beeindruckt und angezogen. In großer Dankbarkeit habe ich die gemeinsamen Stunden mit allen geteilt und den Dhamma als Geschenk angenommen. 

Hannah

 

Es ist schon drei Jahre her, als ich das erste Mal Jinavaro, der gerade von Thailand zurückgekommen war, mit vielen Fragen auf dem Herzen besucht hatte, um mehr über den Buddha und seinen Dhamma zu hören. Er sagte damals: „Du musst heute eine Stunde bleiben, wir meditieren. Eine Stunde! Und du darfst dich nicht bewegen.“ Irgendwie schaffte ich es und nach dieser Stunde wusste ich, dass ich etwas sehr wertvolles gefunden hatte. Das war für mich der erste Suttanta-Abend. Langsam ist eine Gruppe entstanden. Viele Menschen kamen und gingen, jetzt sind wir eine schöne Gemeinschaft von liebevollen, herzlichen Menschen geworden. Drei Jahre sind vergangen, Jinavaro ist ein bisschen lockerer geworden, die Begeisterung für den Dhamma ist aber geblieben. Nach eineinhalb Jahren Anapanasati-Kurs, ist nun der Majjhima Nikaya dran. Ich bewundere wie unermüdlich und großzügig Jinavaro die Vorträge vorbereitet, um den Dhamma des Buddhas für alle zugänglich zu machen.

Sīlananda

 

Seit geraumer Zeit lese ich über den Buddhismus. Vieles hat mich begeistert, immer habe ich zugestimmt und doch blieb stets eine gewisse Distanz bestehen – weil in mir oftmals die Frage mitschwang: „Worauf konkret bezieht sich diese oder jene Aussage? Ist die Quelle wirklich der Buddha? Oder hat hier jemand sein ganz privates „Buddha-Ding“ veröffentlicht?“ Hingegen im Suttanta-Kurs: Dort weiß ich, dass jede Aussage direkt auf den Buddha zurückzuführen ist. Die Gewissheit darüber, dass Jinavaro das Wissen seiner langjährigen Studien weiterträgt, statt eigene Interpretationen zu vermitteln, lässt mich viel unmittelbarer in die Lehre eintauchen. Und falls es ihm aufgrund der Tücken der Sprache einmal nicht möglich ist, ganz eindeutig aus dem Pali zu übersetzen, dann weist er darauf hin. So wissen wir immer, wie viel Jinavaro möglicherweise gerade aus den Zeilen Buddhas spricht. „Wir“ ist übrigens ein sehr angenehmer Kreis offener Menschen, die wirklich hinzulernen wollen. Dieser Kurs bringt tief empfundene Freude in mein Leben, die ich so bisher noch nicht kannte; zumindest nicht in dieser Qualität und Dauer. Vieles verändert sich. Ein sehr spannender Prozess.

Volker